Airlie Beach – Segeltrip – Airlie Beach
03.07.09 – 06.07.09: An diesem Morgen hieß es früh aufstehen, denn schon um 06:20 Uhr ging es mit dem Greyhound weiter nach Airlie Beach. Gegen Mittag dort angekommen, habe ich sofort für meinen 3 Tage / 3 Nächte Segeltrip auf der ehemaligen Rennyacht „Spank Me“ eingecheckt sowie letzte Besorgungen (neue Sonnencreme, einige Snacks sowie Getränke) gemacht. Um 15:00 Uhr traf ich im Hafen auf die anderen Tour-Teilnehmer sowie die Crew. Nachdem wir mit einem Schlauchboot in Sechsergruppen zur „Spank Me“ gebracht wurden, die aufgrund von Ebbe außerhalb des Hafens ankerte, stachen wir in See.
In den nächsten drei Tagen sind wir durch die „Whitsunday Islands“ zum „Great Barrier Reef“ gesegelt sowie wieder zurück. Nachts haben wir immer in der Nähe einer der zahlreichen Inseln angelegt. Morgens ging es schon früh wieder weiter, in der Regel zwischen 05:30 und 06:30 Uhr. Das Boot war mit 26 Teilnehmern und 4 Crew-Mitgliedern (ein Bootsmann, ein Kapitän, ein Tauchlehrer sowie einer Person für Verpflegung und weitere Servicetätigkeiten) ausgebucht. Es war eine gute Gruppe mit Leuten aus Kanada, USA, England, Irland, Frankreich, Niederlande, Schweiz (französischsprachiger Teil), Deutschland und Brasilien. Da der Platz auf einem Boot bekanntlich begrenzt ist, kam man schnell mit allen Teilnehmern und Crew-Mitgliedern ins Gespräch.
Während des Segeltrips haben wir „White Heaven Beach“ besucht sowie mehrfach Stopps zum Schnorcheln und Tauchen eingelegt. Insgesamt habe ich drei Tauchgänge gemacht, zwei davon am „Great Barrier Reef“. In den 40 Minuten langen Tauchgängen sind wir in bis zu zwölf Meter Tiefe getaucht, je nach Gelände. Selbstverständlich ging es nicht zum ersten Tauchgang, bevor zwei vierseitige Informationsbögen ausgefüllt und unterschrieben wurden sowie ein wenig Theorie gelehrt wurde. Bei den Yes / No des Informationsbogens zu verschiedenen gesundheitlichen Einschränkungen habe ich mir noch die Mühe gemacht, diese durchzulesen, alles weitere dann nur noch unterschrieben. Auch musste man zu Anfang des ersten Tauchgangs verschiedene „skills“ unter Wasser absolvieren.
Der „Whitsunday Island“ Segeltrip war auf jeden Fall eines der Highlights meines Aufenthaltes in Australien und ein „Muss“ für jeden der die Ostküste bereist.
07.07.09: Airlie Beach ist hauptsächlich Startpunkt für die Bootstouren und hat ansonsten nicht viel zu bieten. So habe ich den Tag nach der Rückkehr zum Ausruhen genutzt und mich nochmals mit einigen Leuten vom Boot am Stadtstrand getroffen.
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